schwarz-running
schwarz-running

Stephan Schwarz – Finisher beim GORE-TEX® TRANSALPINE-RUN 2013      
In acht Tagen im Laufschritt über die Alpen

GORE-TEX® TRANSALPINE –RUN 2013 - In acht Tagen zu Fuß über die Alpen, Gipfel erobern, Schmerzen unterdrücken und am Ende ein Held sein…

Der GORE-TEX® TRANSALPINE-RUN zählt zu den härtesten Etappenrennen der Welt. Bei der neunten Austragung des legendären Etappenrennens über die Alpen galt es vom 31. August – 7. September 261,3 Kilometer und 15.879 Höhenmeter zu bewältigen. 350 Zweier-Teams aus 36 Nationen erlebten auf dem so genannten "Highway to Hell" von Oberstdorf nach Latsch in Südtirol ein Wechselbad der Gefühle, genossen die atemberaubenden Landschaften der Alpen, kämpften mit ihren Körpern und ihrer Psyche, um am Ende ein heißbegehrtes Finisher-Shirt zu bekommen.

Für den 31-jährigen Stephan Schwarz war es die erste Teilnahme am GORE-TEX® TRANSALPINE-RUN. Die diesjährige Westroute führte von Oberstodorf über die die beiden Arlberg-Orte Lech und St. Anton in die Schweiz. Dort warteten mit Samnaun und Scuol zwei weitere Etappenziele, ehe es schließlich über die italienische Grenze nach St. Valentin am Reschenpass und Sulden ging, bis schließlich in Latsch das endgültige Ziel des 9. GORE-TEX® TRANSALPINE-RUN erreicht war.

Die acht Etappen mit durchschnittlich 40 Kilometern und 2.000 Höhemetern, bewältigte der Ditzinger in einer Gesamtzeit von 39 Stunden und 58 Minuten. Dabei erwiesen sich die ersten beiden Tage für seinen Teampartner Benjamin Klöppel zur Tortour, da dieser mit Kniebeschwerden zu kämpfen hatte. Durch die Aufgabe des Teams nach der zweiten Etappe konnte Stephan Schwarz in den folgenden Tagen nur in der Einzelwertung (Individual Finisher) berücksichtigt werden.

Stephan Schwarz konnte dabei in den Tagesetappen 3 bis 8 zwei 10. Plätze, einen 8. Platz, zwei 6. Plätze sowie einen 4. Platz erreichen.

Neben zahlreichen engagierten Langstrecken- und Trailläufern trafen Stephan Schwarz und Benjamin Klöppel auch auf die internationale Trailrunning-Elite, wie Cameron Clayton (USA), der mit seinem Partner Dimitrs Theodorakakos (GRE) das Ziel in Latsch als erstes erreichte.

Auch bei der nächsten Ausgabe des GORE-TEX® TRANSALPINE-RUN 2014 plant Stephan Schwarz wieder mit neuem Partner dabei zu sein. Zusätzlich ist die Teilnahme an den Salomon 4 Trails im Juli 2014, einem 4-tägigen Etappenlauf bei dem solo gelaufen wird, in Vorbereitung.

Doch auch im Jahr 2013 ist für den Ditzinger noch lange nicht Schluss. Nach kurzer Regeneration und Vorbereitung steht am 29. September das Highlight der deutschen Marathonszene mit dem BMW Berlin Marathon auf dem Programm. Für Stephan Schwarz ist dies bereits die 6. Teilnahme in Berlin.

Ausklingen wird das Jahr dann mit dem 3-tägigen VR-XTrail in Albstadt bevor dann im November schon mit dem X-Cross Run der Winterlaufserie im Kreis Böblingen die neue Laufsaison 2014 eingeläutet wird.

 

 

Weitere Information zu:

 

Stephan Schwarz    

www.schwarz-running.de

 

GORE-TEX® TRANSALPINE-RUN

www.transalpine-run.com

 

Salomon 4-Trails

www.4-trails.com

 

PLAN B event company GmbH (Veranstalter 4 Trails & TAR)

Sabine Gratt
Tel. 089 651299 48
Mail. sabine.gratt@planb-event.com

 

 

 

Lauftagebuch vom Transalpine-Run 2013

 

 

1. Etappe Oberstdorf nach Lech (34,6 km, 2.083 Aufstieg, 1.469 Abstieg):

Nach unserer Hotelübernachtung ging es in Oberstdorf um 10.00 Uhr an den Start. Den ersten Streckenabschnitt sind wir ganz gut ins Rollen gekommen. Auch den ersten Anstieg hoch zum Fiderepass lief es ganz gut. Anschließend ging es weiter zur Mindelheimer Hütte und immer wieder technisch anspruchsvoll downhill. Leider ist mein Teampartner Benjamin Klöppel schon mit leichten Knieproblemen angereist. Diese haben dann wohl beim Downhill auch dazu geführt, dass andere Muskeln in Mitleidenschaft gezogen wurden. Ab Kilometer 23 mussten wir das Tempo drastisch reduzieren. Leider wurden wir nach hinten durchgereicht. Vom Wetter und von der Aussicht war die Etappe wunderschön. Angekommen in Lech hatte es dann am Abend angefangen zu regnen. Unsere Übernachtung im Zelt war trotzdem einigermaßen erholsam.

 

2. Etappe Lech nach St. Anton (24,7 km, 1.899 Aufstieg, 2.040 Abstieg):

Am Morgen schnell das nasse Zelt zusammen gebaut und ab zum Frühstück. Frühstück? Gab es leider nicht. Also mussten wir auf unsere mitgebrachten Nahrungsmittel zurückgreifen. Unterwegs hatten sich einmal mehr die Gels und Riegel von PowerBar und Getränke mit High 5 Extreme als Energielieferanten bewährt. Einen Kilometer nach dem Start ging es direkt knapp 1.000 Höhenmeter auf den Rüfikopf. Durch unsere schwache Vortagesleitung mussten wir von relativ weit hinten starten. Dies sorgte dann im Anstieg dafür, dass wir ziemlich langsam den Berg hoch kamen und ab und an auch noch im Stau standen. Oben angekommen ging es wellenförmig weiter bis es nach dem Erljoch wieder länger herunter ging. Auch hier machten sich Benjamins Beschwerden wieder bemerkbar und der Kampf in Richtung Ziel begann. Letztlich kamen wir dann in St. Anton an. In der Gesamtwertung sind wir aber weiter abgerutscht. Das Wetter war zu Beginn noch leicht regnerisch während des Rennens dann meistens ganz angenehm bis es zum Schluss dann doch richtig schlecht wurde. Regen, Hagel, Nebel und starker Wind machten die letzten Kilometer dann auch wetterseitig sehr anspruchsvoll.

 

3. Etappe St. Anton nach Samnaun (38,4 km, 2.975 Aufstieg, 2.431 Abstieg):

Um 4.30 hat der Wecker im nassen Zelt geklingelt und uns geweckt. Start war um 7 Uhr. Am Start hat mir Benjamin mitgeteilt, dass er die heutige Etappe wahrscheinlich nicht beenden kann und mich gebeten mir ein anderes Team zu suchen um wenigstens in der Einzelwertung weiter gezählt zu werden. Ich bin dann am Morgen kurzerhand mit ein paar netten Jungs aus dem wilden Osten (Chemnitz) den ersten Anstieg zusammen gelaufen. Ich wollte mich aber weiter nach vorne orientieren und bin daraufhin alleine weiter. Nach der Hälfte der Strecke bin ich auf zwei Österreicher aufgelaufen mit denen ich den zweiten Anstieg, von Ischgl über den Berg nach Samnaun zusammen gelaufen bin. Das Tempo hat sehr gut gepasst. Auf der Doppelseescharte lag noch Schnee aus der letzten Nacht. Deshalb war es extrem rutschig auf den letzten 100 Höhenmetern. Das Wetter war aber zum Laufen optimal und die Aussicht die man auf den Gipfeln auf über 2750 Metern hatte war fantastisch. Am Schluss haben wir es beim Downhill nach Samnaun richtig fliegen lassen. Unterwegs hat sich leider ein Läufer direkt vor mir den Fuß mit einem lauten KNACK kaputt gemacht. Rennen leider vorbei. Unsere Teamwertung ist leider durch die Aufsplittung dahin. Ich werde also ab sofort nur noch in der Einzelwertung geführt. Benjamin ist die Distanz dann doch noch angegangen und konnte mit einem anderen Team innerhalb der vorgegeben Zeit nach Samnaun laufen.

 

4. Etappe Samnaun nach Scuol (37,1 km, 2.064 Aufstieg, 2.698 Abstieg):

Die vierte Etappe begann um 08.00 Uhr direkt mit einem steilen Anstieg auf das Zeblasjoch und von dort weiter auf das Fourcla Val auf 2.752 m Höhe. Nachdem es über den Fimberpass (2.608 m) hinunter nach Farola (1.855 m) ging stand nochmals ein steiler Anstieg zum Fuorcla Champatsch (2.730 m). Zum Schluss mussten noch mal fast 1.600 m downhill nach Scuol (1.194 m) gemacht werden. Spätestens hier wurden die Knie und Oberschenkel an Ihre Grenzen geführt. Bei mir haben sich auch die ersten Blasen rechts und links an der Ferse gebildet. Ebenfalls eine Folge des Bergablaufens. Die hohe Geschwindigkeit, vor allem bei technisch anspruchsvollen Passagen stellten hohe Anforderungen an Fuß- und Kniegelenk sowie den Rumpf und den Rücken. Hier hat sich das Training unter professioneller Anleitung bei Aktivida in Leonberg ausgezahlt. Im Vorfeld hatte ich mich auf diese Belastungen von qualifizierten Trainern vorbereitet. Zu einem richtigen Lauftraining gehört eben auch mindestens einmal pro Woche der Gang ins Fitnessstudio, vor allem beim Traillaufen. Ich möchte mich an dieser Stelle auch nochmals beim gesamten Aktivida Team, vor allem bei Judith für die tolle Unterstützung bedanken.

 

5. Etappe Scuol Bergsprint (6,3 km, 947 Aufstieg, 11 Abstieg):

Der Bergsprint führt von Scuol zur Motta Naluns. Hier gibt es alle 20 Sekunden einen Einzelstart. Anschließend heißt es möglichst schnell den Berg hinaufkommen ohne dabei zu viele Körner liegen zu lassen. Immerhin stehen noch drei schwere Etappen aus. Ich habe das Ziel nach 55 Minuten erreicht und konnte den restlichen Tag zur Regeneration nutzen.

 

6. Etappe Scuol nach St. Valentin (37,8 km, 1.633 Aufstieg, 1.369 Abstieg):

Nach einem erholsamen Vortag sollte nach den Daten zufolge nochmals eine etwas einfachere Etappe anstehen. Dies erwies sich jedoch als Fehleinschätzung. Die technischen Anforderungen machten allen Läufern sehr zu schaffen. Dafür ging es mehrere Kilometer durch die traumhafte Uina Schlucht bei dem der Weg in den Felsen geschlagen ist und sich das Tal hinauf schlängelt. Beim Abstieg nach St. Valentin ging es aber auch auf normalen Waldwegen, letztlich sogar auf Asphalt ins Ziel.

 

7. Etappe St. Valentin nach Sulden (42,7 km, 2.378 Aufstieg, 1.931 Abstieg):

Die vorletzte Etappe begann mit den ersten 13 Kilometern auf Asphalt und Feldwegen bei der ich als Straßenläufer eine recht zügige Zeit vorlegen konnte. Anschließend wurde das Gelände technisch Anspruchsvoller und auch deutlich profilierter. Nach ca. 30 Kilometern kam dann aber der Knackpunkt der Etappe. Es ging 1.600 Höhenmeter hinauf auf das Bärenjoch (2.880 m). Wer also vorher zu schnell unterwegs war schaffte es nur noch mit Mühe den Berg hinauf und verlor dabei eine Menge Zeit. Der letzte Abstieg forderte dann nach dieser langen Etappe nochmals alle Konzentration bevor man in Sulden die Tagesetappe beenden konnte.

 

8. Etappe Sulden nach Latsch (39,8 km, 1.897 Aufstieg, 3.106 Abstieg):

Die letzte Etappe begann mit dem Aufstieg auf den höchsten Punkt der jemals beim Transalpine-Run erlaufen wurde. Am Madritschjoch standen 3.119 Meter auf der GPS Uhr. Ein gewaltiger Blick auf den Ortler und die umliegende Gletscherlandschaft entschädigten für den anspruchsvollen Aufstieg. Anschließend ging es weiter über tolle Trails langsam hinab nach Latsch im Vinschgau. Nach Kilometer 30 gab es eine außerordentlich steile Downhillpassage die den Oberschenkeln die letzten Reserven entlockte bevor es zwischen Apfelbaumplantagen nach Latsch ging. Das Ziel war in der Ortsmitte von Latsch. Ich konnte an dieser Etappe den 4. Platz bei den Einzelläufern erreichen. Der Rückstand auf den 3. Platz betrug lediglich 0,2 Sekunden. Bei 5:14.11,5 Laufzeit ist das wirklich ein Wimpernschlag. Der Zieleinlauf war umringt von Zuschauern und Angehörigen und jeder Läufer lies seiner Erleichterung und seinen Gefühlen auf seine Weise freien Lauf. Es waren sehr bewegende Momente wenn man beobachtete wie verletzte Teamkollegen Ihren Partner begrüßten, selbst verletzte sich die letzten Meter überglücklich ins Ziel schleppten und jeder nur noch den einen Gedanken hatte der auch auf dem Finisher Shirt steht: I did it!

 

Am Ende möchte ich noch danke sagen: Bei Plan B, dem Veranstalter des Transalpine-Run für eine super Organisation, den Veranstaltungsorten für die meißt tolle Verpflegung, meinem Sponsor Sportnahrung24 für die Unterstützung und Ihre Produkte die mich unterwegs stets mit Energie versorgten, sowie dem Fitnessstudio Aktivida die mich im Vorfeld mit entsprechenden Stabilisierungstrainings vorbereiteten und mir durch Ihre Leistungsdiagnostik wie Aeroscan stets Rückmeldung über meinen Trainingszustand gaben.

 

Für das restliche Jahr 2013 sowie im nächsten Jahr sind wieder verschiedene Laufveranstaltungen fest eingeplant. Ich hoffe auch weiterhin auf die Unterstützung zählen zu können.

Zeitungsartikel in der Stuttgarter Zeitung und Leonberger Kreiszeitung Teil 1
Zeitungsartikel in der Stuttgarter Zeitung und Leonberger Kreiszeitung Teil 2

Aktuelles

Fichtelbergultra 31.05.2014

Stephan Gesamtsieger beim Fichtelbergultra 31.05.2014

Waldmeisterlauf Warmbronn 03.05.2014

Unsere Zeiten:

Stephan (HM): DNF falsch abgebogen :-(

Claudia (10km): 48:07 1. Platz AK

 

Solitudelauf 27.04.2014

Unsere Zeiten:

Stephan (HM): 1:21:34 3. Platz AK

Claudia (10Km): 48:44 4. Platz AK

Walk and Fly, Aggenstein

ein paar Bilder vom Walk and Fly mit Michael auf den Aggenstein

Trainingsplan 01.01.-16.03.2014

hier geht es zum aktuellen Trainingsplan von Stephan

Jahresrückblick 2013

Zeit für einen kleinen Jahresrückblick und die Laufereignisse des Jahres 2013.

40. BMW Berlin Marathon 29.09.2013

Am 29.09.2013 sind wir wieder in Berlin gewesen. Mit unseren Zeiten sind wir alle zufrieden. Den Bericht gibt es hier...

 

Unsere Zeiten:

Stephan S.:  2:47:45

Claudia:       3:51:48

Stephan W.: 4:20:53

Achim:         4:43:06

Tobias:        5:00:35

Zeitungsartikel in der Stuttgarter und Leonberger Kreiszeitung

Am 14.09.2013 wurde ein Bericht über die Teilnahme am Transalpine-Run in der Stuttgarter Zeitung und der Leonberger Kreiszeitung veröffentlicht. Hier ist der Bericht zum nachlesen. 

Bericht Transalpine-RUN 2013

Ab heute gibt es den Bericht und erste Bilder vom Transalpine-Run 2013.

Video von Maria

Ein kleines Video von Maria, Claudias Laufpartnerin gibt es hier. Leider nur auf Spanisch. 



Trainingsbericht bei Regio TV

Hier gibt es das Video zur Sendung bei Regio-TV, ausgestrahlt am 12.08.2013.



Training in den Savoyen 19.07.-02.08.2013

Hier gibt es Bilder und den Bericht zu unserem Training und natürlich auch zum Urlaub am Lac d'Annecy. Mehr...



Zeiten Bärenfels Ultramarathon 63,7 km 13.07.2013

Stephan 5:06:30 (2. M30, 4. Gesamt Herren)

Claudia 7:51:05 (1. W30, 3. Gesamt Damen)

 

Bericht und Bilder zum Lauf gibt es hier



Zeiten Stuttgarter Firmenlauf 10.07.2013

Achim: 35,53



Training Füssen/Oberstdorf 06.-07.07.2013

Neue Bilder zu unserem Training in Füssen und Oberstdorf findet ihr hier

Am Sonntag ging es mit dem Oberstdorfer Berglauf auf das Nebelhorn. Anschließend rüber zum Fellhorn. Insgesamt waren es am Sonntag 50,5 KM mit 2665 Höhenmeter.



Zeiten Leonberger Citylauf 10 KM 29.06.2013

Claudia: 48:51

Stephan: 35:57

Vesna: 1:01:48



Zeiten Stuttgarter HM 23.06.2013

Claudia: 1:51:50

Stephan: 1:24:08

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Stephan Schwarz